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Nutzung Bewässerung

Landwirtschaftliche Bewässerung in Südtirol (Foto Landesagentur für Umwelt, Amt für nachhaltige Gewässernutzung, 2013)
Landwirtschaftliche Bewässerung in Südtirol (Foto Landesagentur für Umwelt, Amt für nachhaltige Gewässernutzung, 2013)

Die Wassernutzung in der Landwirtschaft stellt mengenmäßig und auch nach Anzahl der Anlagen die größte Nutzung in Südtirol dar. Pro Jahr werden schätzungsweise 150 Millionen m³ Wasser verwendet. Von den insgesamt über 8000 Beregnungsanlagen werden 6200 aus Tiefbrunnen gespeist und liegen fast ausschließlich in der Talsohle zwischen Meran und Salurn. Im Vinschgau hat in den letzten Jahren die Errichtung von Tiefbrunnen erheblich zugenommen.

Weit verbreitet ist im Obstbau noch die Oberkronenberegnung, da sie auch für den Frostschutz verwendet werden kann. Alternative Techniken wie die Tropfbewässerung setzen sich vor allem in wasserärmeren Gebieten durch (Überetsch, Unterland, Vinschgau). Die Vorteile dieser Technik liegen außer in der enormen Wasserersparnis auch in der besseren Dosierbarkeit und der gleichzeitigen Zugabe von Düngemitteln.

Im Vinschgauer Oberland, vor allem in den Gemeinden Mals und Graun bestehen noch die sog. Wasserwaale, welche hauptsächlich aus dem Haidersee und Etsch gespeist werden. Diese Waale dienen zur Bewässerung von ca. 600 ha Wiesen.

Richtlinien für den Bau, Führung und Wartung von Tiefbrunnen sowie Bohrungen
Wasser

Richtlinien für den Bau, Führung und Wartung von Tiefbrunnen sowie Bohrungen

Beschluss der Landesregierung Nr. 2320 vom 30.06.2008
Erscheinungsjahr: 2008

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