Afingerbach
Der Afingerbach entwässert auf einer Länge von 11 km einen Teil des Tschöggelberges. Sein Einzugsgebiet von rund 35 km² erstreckt sich vom Möltner Joch auf 1800 m bis zur Mündung in die Talfer bei Moarhäusl auf 480 m in der Sarntaler Schlucht.
Geologisch gesehen befindet sich der Afingerbach im Südalpin. Im Einzugsgebiet überwiegen Gesteine der permischen Vulkanite.
Das Umland des Baches besteht großteils aus natürlicher Waldvegetation, landwirtschaftlich genutzte Flächen kommen rund um die Weiler und Höfe vor.
Am Afingerbach gibt es einige kleinere Ableitungen für Beregnungszwecke, zur Antriebskraft und zur Stromerzeugung. Die Abwässer von Afing und den umliegenden Hofstellen werden in der Kläranlage Afing (Jenesien) gereinigt.
Infos
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge (km) | 11 |
Karte
Ökologischer Zustand
Legende
Qualitätszustand
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
Für die Kieselalgen wurde im Zeitraum 2014-2019 eine erste Klasse ermittelt. Dieses Ergebnis kann bei den Probennahmen 2024 nicht bestätigt werden. Hier wird für Kieselalgen und Chemie eine zweite Klasse festgestellt. Die Parameter Makrozoobenthos und Fische erreichen einen sehr guten Zustand. Das Gesamturteil über den ökologischen Zustand ist eine zweite Klasse, was einem guten Qualitätszustand entspricht.