Brandisbach
Der Brandisbach entspringt unterhalb des Völlaner Joches auf 1635 m ü.M., verläuft entlang des Schuttfächers von Niederlana und mündet nach ca. 6,5 km in den Lananer Gießen (auf 260 m ü.M.) nahe der gleichnamigen Ortschaft. Seine größten Seitenzubringer sind die Völlaner-Quelle, der Platzerbach, der Mühltalele-Bach sowie der Widumgraben.
Sein Wassereinzugsgebiet ist etwas größer als 14 km² und geologisch gesehen befindet sich der Brandisbach im Südalpin. Die höchste Erhebung im Einzugsgebiet ist der Innerberg auf 1748 m ü.M. Im Einzugsgebiet sind Granodiorite aufgeschlossen. Im mittleren Abschnitt des Bachlaufes stehen verschiedene sedimentäre Gesteine an (Sarldolomit, Werfenformation, Grödner Sandstein). Im unteren Bereich kommen Porphyre der Etschtaler Vulkanitgruppe vor, ehe der Bach den Schuttfächer von Niederlana quert.
Das Umland besteht hauptsächlich aus Wald und Kulturgrund, weist jedoch auch urbane Strukturen auf, die größten Ortschaften sind Völlan und Lana, in dem sich auch die Kläranlage befindet.
Am Brandisbach befinden sich mehrere Ableitungen für Beregnung und Antriebskraft.
Infos
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge (km) | 7 |
Karte
Ökologischer Zustand
Legende
Qualitätszustand
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
Bei der letzten Erhebung der biologischen Parameter Makrozoobenthos und Kieselalgen wird eine gute Qualität ermittelt. Das Gesamturteil über den ökologischen Zustand des Fließgewässers ist eine zweite Klasse, was einem guten Qualitätszustand entspricht.